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Der Spinell galt im alten Indien als Stein der Kriegerkaste. Der als roter Diamant ausgewiesene Stein [Anm.: Wörtlich "als roter Diamant qualifizierte" - nicht ganz klar] kommt vorwiegend aus Sri Lanka und Myanmar.
Die Spinellgruppe ist eine Familie von Mineralien, doch nur der Aluminium-Magnesium-Spinell ist wirklich zur Schmuckherstellung geeignet. In vielen Lagerstätten kommt der Spinell zusammen mit Rubin vor, was erklärt, warum er so oft mit diesem verwechselt wird. Manche berühmte Rubine auf Königskronen sind in Wirklichkeit Spinelle.
Dazu zählt etwa der „Rubin des Schwarzen Prinzen“, ein Stein von 170 ct, der 1415 von Heinrich V. in der Schlacht von Agincourt getragen wurde und nun zu den britischen Kronjuwelen gehört.
Berühmt ist auch der „Timur-Rubin“, ein cabochongeschliffener Stein von 361 ct, in den die Namen seiner Besitzer eingraviert sind.

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