Montage

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„Eine wahre Fusion zwischen Tradition und Innovation.“  
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Vom kleinsten Bauteil bis zur fertigen Uhr zählt bei der Montage einer Hublot Uhr jedes einzelne Detail.

Hinter den Mauern der riesigen Hublot Manufaktur wird man Zeuge, wie neben traditionellsten kunsthandwerklichen Fertigkeiten der Uhrmacherkunst modernste Fertigungstechnologien zum Einsatz kommen – eine wahre Fusion zwischen Tradition und Innovation.

Das Unico beispielsweise, das im eigenen Haus entwickelte und gefertigte Hublot Uhrwerk, wird aus über 300 Einzelteilen von Hand zusammengefügt. Normalerweise erhält ein Uhrmacher von den Fertigungsateliers einen Bausatz mit allen nötigen Bauteilen, die er anschließend zusammensetzt, wobei er immer an etwa 25 Uhrwerken gleichzeitig arbeitet.

Die meisten Uhrwerkteile werden von Hand zusammengesetzt, doch bei einigen Aufgaben wie dem Einpressen der Lagersteine in die Werkplatten und Brücken sowie beim Dosieren des Schmieröls vertraut Hublot auch auf technologisch fortschrittliche automatisierte und halbautomatisierte Hightech-Verfahren.

Sind die Uhrwerke fertig, werden die Uhren von auf die verschiedenen Funktionen spezialisierten Uhrmachern von Hand zusammengefügt. Zunächst wird das Uhrwerk auf dem Zifferblatt befestigt, anschließend werden die Zeiger aufgesetzt und ausgerichtet. Danach testet ein Uhrmacher alle Funktionen der Uhr wie den Chronographen und die Datumsschnellkorrektur. Dabei achtet er auch auf die Bewegung der Zeiger. Dann werden Uhrwerk und Zifferblatt in das Uhrengehäuse eingeschalt, welches von einem anderen spezialisierten Uhrmacher vormontiert wird.

Sind die äußeren Elemente wie Krone und Drücker angebracht, werden die Funktionen noch einmal getestet um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert. Anschließend wird die Schwungmasse am Uhrwerk befestigt und das letzte Gehäuseelement, der Boden, verschraubt. Nun kann die Uhr Präzisions- und Wasserdichtigkeitstests unterzogen werden.

Zu guter Letzt werden Armband und Schließe am Gehäuse befestigt und die Uhr kommt in einen mit Argongas gefüllten Beutel, wo sie vor Oxidation und Kondensation geschützt ist. Nun kann sie ihren Weg zu einem Hublot Kunden antreten.

Bei jedem Schritt der Uhrenmontage wird eine Qualitätskontrolle durchgeführt. Jeder Uhrmacher hat die Aufgabe, die Arbeit des Uhrmachers zu überprüfen, der für den jeweils vorangegangenen Arbeitsschritt verantwortlich ist, und sicherzustellen, dass die strikten Qualitätsstandards von Hublot eingehalten werden. Taucht an irgendeiner Stelle in der Montagekette ein Problem auf, wird die Uhr zurück an den Beginn der Fertigungskette gegeben, wo sie wieder auseinandergenommen wird. Anschließend beginnt der Prozess ganz von vorn

In der Abteilung für große Komplikationen werden die Uhren anders, in sehr viel traditionellerer Weise, montiert. Aufgrund der enormen Komplexität von Uhren mit großen Komplikationen, darunter die Modelle der Linie MP, Tourbillons und Zeitmesser mit Schlagwerken, werden sie einzeln von Anfang bis Ende von ein und demselben Uhrmacher, der mitunter bis zu drei Monate für eine einzige Uhr benötigt, von Hand zusammengefügt.