Das Handwerk von Hublot

DATUM:
 Vom Entwurf zum Prototypen. Am Anfang steht immer ein handgezeichneter Entwurf, gefolgt von einem virtuellen Modell und einem Prototypen, bevor mit der eigentlichen Produktion begonnen wird.
1/6
2/6
3/6
4/6
5/6
6/6

Vom Entwurf zum Prototypen
Am Anfang steht immer ein handgezeichneter Entwurf, gefolgt von einem virtuellen Modell und einem Prototypen, bevor mit der eigentlichen Produktion begonnen wird.

Dabei zeigt sich Kreativität manchmal dort, wo man sie am wenigsten erwartet hätte. Ob beim Durchstöbern geschichtlicher Aufzeichnungen oder beim Spaziergang durch den Park – die Quellen der Inspiration für geniale Einfälle sind unendlich.

In der Hublot Manufaktur sorgt die Synergie zwischen unzähligen Erfahrungswerten und den einzelnen Abteilungen für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ideen. Von der Produkt- oder Uhrwerkskizze bis zum virtuellen 3D-Modell, gefolgt von der Prototypanfertigung und abschließenden Serienproduktion, erfordert der Prozess viel Geduld, Erfahrung und Tüftelei.

1. Uhrwerkentwurf

Ausgehend von einer Idee und ersten Bleistiftskizze stellen die Mikrotechnologie-Ingenieure und technischen Zeichner von Hublot eine Mappe mit sämtlichen Plänen zusammen, die für die Herstellung der unterschiedlichen Bauteile eines Uhrwerks erforderlich sind.

Die Konzipierung eines Uhrwerks beginnt mit einer Idee, die mit Bleistift in groben Zügen auf Papier festgehalten wird und eine klare Vorstellung der gewünschten Grundfunktionen und Komplikationen sowie der Gesamtform bzw. ästhetischen Grundlage vermittelt.

Sobald der Grundplan des Uhrwerks fertig ist, erstellen Mikrotechnik-Ingenieure und technische Zeichner einen präzisen Entwurf, der nicht nur das Uhrwerk und seine Bauteile, sondern auch ein Konzept für ihre Herstellung und Zusammensetzung beinhaltet.

Was entsteht zuerst, das Uhrwerk oder die Uhr?

Die Art und Weise, wie ein neues Uhrenkonzept entsteht, ist abhängig vom jeweiligen Bedarf. So führte der Wunsch nach einem Zeitmesser für Fußballspiele zur Entwicklung des Unico Bi-Retrograde Chrono Uhrwerks. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen das Uhrwerkkonzept so außergewöhnlich ist – wie beim Mechanismus der Antikythera –, dass das Uhrwerk vor der Uhr entworfen wird.

2. Die Konzipierung einer Uhr

Designer, die immer wieder neue Trends setzen, lassen sich nicht nur von der Marken-DNA, sondern auch von der Welt der Markenbotschafter inspirieren. Alles beginnt mit einem detaillierten Entwurf auf einem Stück Papier.

Die „Kunst der Fusion“ ist weit mehr als nur ein Slogan. Sie ist eine Frage der Einstellung und eigenen Werte und beschreibt das grundlegende Entwicklungskonzept von Hublot.

Ob ein völlig neues Uhrenkonzept oder die Anpassung bestehender Kreationen an die aktuelle Produktgestaltung von Hublot – beim Entwurf einer neuen Uhr lassen sich die Designer der Marke nicht nur von zahlreichen Hublot Kreationen inspirieren, sondern auch von der Welt der Geschäftspartner und Markenbotschafter.

Dank einer Manufaktur, die neue Uhrwerke und Materialien entwickelt, können sie alle wichtigen Designelemente und Merkmale in ihre Entwürfe einbinden. Dazu gehören die allgemeine Gehäuseform und die Zifferblattgestaltung, die unverwechselbaren H-förmigen Schrauben sowie die Form der Krone und Drücker; all das wird auf dem Papier festgehalten und bildet den ersten Schritt des kreativen Schaffensprozesses für ein neues Meisterwerk von Hublot.

3. Die Prototypwerkstatt


Sobald die Entwürfe genehmigt sind, beginnt der auf Prototypen spezialisierte Uhrmacher noch vor der eigentlichen Produktion, in Zusammenarbeit mit technischen Ingenieuren die ersten Uhrwerkprototypen zu entwickeln.

Die Abteilung für Prototypen, die sich praktischerweise direkt neben der F&E-Abteilung befindet, nimmt sich der Herausforderung an, die Skizzen und Entwürfe in einen funktionierenden Prototypen zu verwandeln. Dieser Schritt bedeutet die erste funktionierende Umsetzung eines Konzepts.

Ihre Arbeit ist nicht einfach: Da sich das reale Leben sehr von den idealen Bedingungen eines virtuellen 3D-Modells unterscheidet, müssen Bauteile und ursprüngliche Entwürfe teilweise verbessert werden, damit später eine optimale Funktion gewährleistet ist.

In enger Zusammenarbeit mit dem technischen Büro erarbeitet die Prototypwerkstatt darüber hinaus auch Pläne und Verfahren, die für die standardisierte Herstellung der einzelnen Bauteile und das Zusammensetzen von Uhrwerken und Uhren erforderlich sind.

Die Herstellung von Prototypen erstreckt sich ebenfalls auf die Entwicklung neuer Gehäuse und Materialien, die nicht nur auf ihre Langlebigkeit sowie Wasser- und Luftdruckfestigkeit getestet, sondern auch im Hinblick auf ein einheitliches Gesamtbild und Finish optimiert werden.