Hublot hat die große Ehre, die Eröffnung der Ausstellung „Der versunkene Schatz. Das Schiffswrack von Antikythera“ bekannt zu geben

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KATEGORIE: HANDWERKSKUNST, PARTNERSCHAFT
Die Sonderausstellung öffnet ihre Türen am 27. September 2015 und wird bis zum 27. März 2016 im Antikenmuseum in Basel zu sehen sein.
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Zum ersten Mal seit 2000 Jahren wird ein Großteil der Exponate aus dem Schiffswrack von Antikythera aus dem Archäologischen Nationalmuseum Athen außerhalb von Griechenland gezeigt.
Das Schiffswrack von Antikythera ist, auch Dank der Unterstützung von Hublot, der bedeutendste Schatz, der je am Meeresgrund gefunden wurde: eine luxuriöse Fracht, bestehend aus Skulpturen aus Marmor und Bronze, darunter der Philosoph, Schmuck, reich verzierte Gläser, zahlreiche Gegenstände aus Keramik, Vasen, Amphoren, Möbel, Münzen und vor allem auch der berühmte Mechanismus von Antikythera - ein astronomisches Instrument, das die Geschichte der Wissenschaft und der Technologie revolutionierte.

Die Ausstellung „Der versunkene Schatz“ erzählt die Geschichte eines Schiffs, das vor über 2000 Jahren in einem Sturm vor der Insel Antikythera, in der Nähe von Kreta, sank. Das Transportschiff war auf dem Weg von Griechenland nach Italien und hatte exklusive griechische Kunst für den römischen Markt an Bord. Daneben fand man eine rätselhafte Maschine aus bronzenen Zahnrädern. Der sogenannte „Mechanismus von Antikythera“ gilt als eine Art Analogrechner und Vorläufer des Uhrwerks und als eine der wichtigsten Entdeckungen in der Geschichte der Archäologie. Bis heute rätseln Wissenschaftler über die möglichen Funktionen. Klar ist, dass der Apparat ein Modell für die Bewegungen der Himmelskörper, also eine Art Kalender, ist.

In Basel erwarten umfangreiches Material und Rekonstruktionen des Mechanismus die Museumsbesucher. Zusätzlich werden auch die historischen Hintergründe, z.B. warum das Schiff von Griechenland auf dem Weg nach Rom war, erklärt: Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Rom zur neuen Weltmacht aufgestiegen. Die Römer importierten Luxuswaren für ihre Villen, aber auch Technologie aus Griechenland, die ihnen half, ihre Vormachtstellung zu behaupten.

Hublot und das Abenteuer Antikythera

Seit 2011 ist Hublot mit dem Projekt Antikythera verbunden, zunächst durch die Unterstützung einer Ausstellung im Musée des Arts et Métiers in Paris, dann durch die Beteiligung an dem großen Projekt des Archäologischen Museums in Athen. Nicht zuletzt dank Hublot konnte das Museum einen speziellen Antikythera-Saal mit einer riesigen gepanzerten Vitrine für die Ausstellung der Exponate einrichten. Die Vitrine hält seismischen Erschütterungen stand und wurde im Auftrag von Hublot in der Schweiz gefertigt.

Neben den Resten des Mechanismus wird auch die Hublot-Uhr „Hommage an Antikythera“ ausgestellt, die mit dem rekonstruierten und miniaturisierten Mechanismus der Mechanik von Antikythera der Zeit eine neue Dimension verleiht. Der griechische Kulturminister bestand darauf, bei der Eröffnung der Ausstellung dieses atemberaubend schönen Schatzes - Stolz des griechischen Volkes und seiner Geschichte - anwesend zu sein.

Darüber hinaus gibt das Antikythera-Projekt auch Einblick in die Geschichte der Unterwasserarchäologie. Das im Jahr 1900 von griechischen Schwammtauchern entdeckte Schiff und seine kostbare Ladung wurden seitdem immer wieder untersucht. Auch der Pionier der Meeresforschung, Jacques-Yves Cousteau, tauchte nach dem Wrack. Seine Forschungen sind zu einem Meilenstein der Unterwasserarchäologie geworden. 2014 und 2015 brach ein internationales, von Hublot unterstütztes und mit modernster T echnologie ausgerüstetes T eam erneut zu Expeditionen zum Wrack auf. Weitere Teile der Ladung wurden gefunden und das Team hofft, die noch fehlenden T eile des Antikythera-Mechanismus aufzuspüren, die vermutlich in den Meeressedimenten verborgen liegen.

Die Ausstellung wurde ursprünglich für das Archäologische Nationalmuseum in Athen in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Entwicklungsteam von Hublot realisiert. Das Interesse war jedoch so groß, dass sie mehrmals verlängert wurde und die Besucherzahl des Museums um ein Vielfaches ansteigen ließ. Das Antikythera-Projekt in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Hublot stellt eine einzigartige Erfahrung in der Welt der hohen Uhrmacherkunst von heute dar. Zum ersten Mal in der Geschichte der hohen Uhrmacherkunst tauchte ein Team von Uhrmachern und Uhrenkonstrukteuren so weit in die Vergangenheit zurück, um sich inspirieren zu lassen.

Mathias Buttet, Forschungs- und Entwicklungsleiter bei Hublot und Schöpfer der Neuinterpretation des Antikythera-Mechanismus in der Form einer Armbanduhr, nannte den Mechanismus „eine 2000 Jahre alte Neuheit“.*

Jean-Claude Biver, Chairman von Hublot, Leiter des Geschäftsbereichs Uhren der LVMH Gruppe und großer Visionär der Uhrmacherkunst, rief dieses Abenteuer ins Leben, um sich von diesem Mechanismus inspirieren zu lassen: „Der Mechanismus von Antikythera ermahnt die Uhrenindustrie dazu, bescheiden zu bleiben, aber auch das Wissen unserer Vorfahren zu ehren, die unserem Wissensstand in nichts nachstanden und uns in gewisser Hinsicht sogar überragten, da sie nicht über die bequemen technischen Möglichkeiten von heute verfügten.“

ÖFFNUNGSZEITEN

Sonderausstellung vom 27. September 2015 bis 27. März 2016
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

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